250 000 deutsche Flüchtlinge in Dänemark

Frank Lubowitz

Frank Lubowitz

Elmshorn – Sage und schreibe eine viertel Million Deutsche hatte es zum Ende des 2. Weltkrieges als Flüchtlinge nach Dänemark verschlagen: eine Riesenaufgabe für das kleine Land. Der Historiker Frank Lubowitz berichtet am Dienstag, 7. Juni, ab 19 Uhr, im Elmshorner „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ über dieses Kapitel der deutsch-dänischen Beziehungen.

„Dänemark“, so umreißt Lubowitz sin Thema, „die nach dem 2. Weltkrieg knapp 250.000 deutsche Flüchtlinge versorgen müssen, die kurz vor Kriegsende zumeist mit Schiffen nach Dänemark gekommen waren.“ Da waren immerhin etwa sieben Prozent der damaligen dänischen Bevölkerung. Aufgrund der Schließung der Grenzen mussten Sie in Dänemark bleiben. Das größte Flüchtlingslager in Dänemark, das Lager Oksböhl, war mit bis zu 40.000 Bewohnern die siebtgrößte „Stadt“ des Landes. Der Historiker betont: „Der Vortrag ‚Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen in Dänemark 1945 bis 1943‘ wirft auch ein Licht auf die heutige Flüchtlingssituatuion in Deutschland.“

Im Anschluss an den Vortrag gibt es in den Räumlichkeiten der Dittchenbühne, Hermann-Sudermann-Allee 50, ein Eintopf Essen. Der Kostenbeitrag beträgt 15 € inklusive Essen,. Das Büro der Dittchenbühne bittet um Anmeldung unter der Telefonnummer 04121-89710 oder per Mail an buero@dittchenbuehne.de.