„Der Fluch des Bernsteinzimmers“: Gefeiert und fast ausgebucht

Mit großer Begeisterung hat das Elmshorner Theaterpublikum das neue Stück des „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ aufgenommen. Während der Premiere gab es immer wieder Szenenbeifall und einen lang anhaltenden Schlussapplaus für den „Fluch des Bernsteinzimmers“ – geschrieben von Dittchenbühnen-Chef Raimar Neufeldt, und inszeniert von Maria von Bismarck.

Ralf Skala als Professor Rohde und Helmut Meier als Gauleiter Koch

Ralf Skala als Professor Rohde und Helmut Meier als Gauleiter Koch

Insgesamt 11 Darstellerinnen und Darsteller sowie 13 Mitwirkende vor und hinter der Bühne verhalten der Kriminalkomödie rund um Entstehung, Schicksal und Verschwinden des Bernsteinzimmers zu einem vollen Erfolg. Autor und Theaterchef Neufeldt kommentiert: „Ich bin sehr zufrieden mit der Inszenierung. Abweichend von meinem Text hat Maria von Bismarck einen Engel eingeführt, der alle Szenen begleitet. Es gab gute Einfälle beim Bühnenbild – etwa die schnellen Szenenwechsel durch den Beamer-Einsatz.“ Auch das Publikum zeigte sich überrascht und angetan von dem Bühnenbild, dass immer entsprechend der einzelnen Szenen farbige Bilder bot – angefangen vom königlichen Schloss bis hin zum Bernsteinzimmer selbst. Möglich wurde das durch den Einsatz von Folienwänden und drei Beamern – die auch ein Spiel mit Licht und Schatten erlauben. 

Ein Teil des Premierenpublikums war aufgrund früherer Inszenierungen mit den Leistungen des Dittchenbühnen-Ensembles vertraut, der andere Teil staunte über das durch und durch professionelle Spiel der Darsteller. Eine solche Leistung hätte man dem kleinen Theater gar nicht zugetraut. Besonders gelobt wurden Maya Trojanowski als Anastasia, Sascha Müller in drei Rollen, Kai Göring als König Friedrich Wilhelm und Admiral Canaris sowie Ralf Skala als Alfred Rohde und Graf Golowin.

Die Premiere erlebten unter anderen mit: Bürgervorsteher Karl Holbach, Bürgermeister Volker Hatje, Bürgermeister Wolfgang Mohr von Bokholt-Hannredder, die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU im Stadtparlament, Uli Lenk und Immo Neufeldt, die Stadtverordneten Andreas Hahn von der CDU und Johanna Skalski von der SPD, Kulturamtsleiterin Schliemann , Barbara Manke-Boesten, Leiterin der Leibniz-Privatschule und Regisseur Klaus Falkhausen vom Altonaer Theater.


Wie so oft kann sich das „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ darüber freuen, dass die kommenden Aufführungen bereits jetzt ziemlich ausgebucht sind. Raimar Neufeldt: „Nur für die Aufführung am 11. September um 16 Uhr gibt es noch ein größeres Kartenkontingent. Bei allen anderen Terminen kann man nur noch Restkarten bekommen!“