Krimi-Komödie rund ums Bernsteinzimmer

(Elmshorn / 27.6.2016) Die Elmshorner Dittchenbühne bereitet sich auf eine neue Inszenierung vor: Im Spätsommer hat dort „Der Fluch des Bernsteinzimmers“ Premiere – eine Kriminalkomödie, die Dittchenbühnen-Chef Raimar Neufeldt geschrieben hat.

Neufeldt, der eine Zeitlang selbst alles gesammelt hat, was er über das Bernsteinzimmer bekommen konnte, hatte auch Kontakte zu Forschern, die ihrer Meinung nach immer kurz davor standen, das Bernsteinzimmer zu finden. „Da gab und gibt es jede Menge Glücksritter!“ meint er – und fasst ein paar der Möglichkeiten zusammen, was am Ende des 2. Weltkriegs mit dem Bernsteinzimmer geschehen sein mag: Die Nazis haben das Bernsteinzimmer in ein geheimes Versteck gebracht; die Rote Armee hat es nach Russland geholt; deutsche oder russische Soldaten haben es geplündert; es ist verbrannt oder wurde von Bomben völlig zerstört. Neufeldt: „Es gibt unzählige Vermutungen, wo sich das Bernsteinzimmer heute befinden könnte – und ob es überhaupt noch existiert.“

Der Dittchenbühnen-Chef hat – auf seine Art – Nutzen gezogen aus den Erfahrungen, die er selbst mit der Suche nach dem Bernsteinzimmer und mit den Schatzsuchern gemacht hat: Er hat eine Kriminalkomödie darüber geschrieben, die dort spielt, wo viele das Kunstwerk noch immer vermuten: in Ostpreußen. Und so mischt sich der prussische Gottvater Perkun in dem Stück persönlich in die Schatzsuche ein und erklärt, dass der Besitz des Bernsteinzimmers zum Untergang führe. „Der Fluch des Bernsteinzimmers“ heißt das Stück denn auch, das die Gier der Menschen nach Schätzen aufs Korn nimmt.

Premiere des „Fluchs“ wird am 2. September 2016 sein. Danach folgen weitere Aufführungen im September, im Oktober und November sowie eine am 2. Weihnachtstag. Neufeldt: „Und wir werden mit diesem Stück im Herbst auf unsere Ostseetournee gehen.“