Tournee 2007

Tournee 2007

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17. Ostsee-Tournee der Dittchenbühne

5655 km – 2274 Besucher

Innerhalb von elf Tagen spielte das Ensemble der Dittchenbühne in neun Städten.Zwischen St.Petersburg und Petrozavodsk

Mit der Komödie „Die Kassette“ von Carl Sternheim erhielten die Elmshorner Schauspieler viel Applaus. Die moderne Inszenierung von der bekannten Regisseurin Maria von Bismarck aus Bremen wurde überall besonders hervorgehoben.

Erstmalig spielte die Dittchenbühne in Elmshorns Partnerstadt Stargard (im städtischen Kulturhaus), danach führte der Weg zum Audimax der Danziger Technischen Hochschule , nachts fuhr man noch weiter bis nach Zondern in Masuren. Am nächsten Tag war man gerade noch rechtzeitig in der litauischen Hauptstadt Wilna, wo die Dittchenbühne im Polnischen Kulturinstitut gastierte. Am nächsten Morgen fuhren die Mimen weiter nach Schaulen und spielten dort im dramatischen Theater, auch die deutsche Minderheit lud Ensemble in Stargarddas Ensemble in ihre Begegnungsstätte ein. Am nächsten Morgen fuhren die Schauspieler auf die Kurische Nehrung und besichtigten die alte deutsche Künstlerkolonie Nidden. Abends spielten sie in der Universität von Memel, da das Stadttheater wegen Baumängel zur Zeit nicht mehr bespielbar ist. Zukünftig werden auch gemeinsame Projekte mit der litauischen Uni Kleipeda durchgeführt. Am darauf folgenden Tag trat die Theatertruppe im Dramatischen Theater Libau auf und wurden als Gäste der Stadt zusammen mit den lettischen Schauspielern, die im September in der Dittchenbühne spielten, zu einem Essen eingeladen, dabei wurden auch künftige gemeinsame Projekte besprochen. Über Estland führte der Weg nach St. Petersburg, wo es Probleme mit dem Spielort gegeben hatte. Trotz dreimaliger Änderung der Spielstätte innerhalb von 14 Tagen waren 450 Besucher im Kulturhaus der Militz erschienen. Die Dittchenbühne wurde im Beisein des deutschen Konsuls mit einer Urkunde für die völkerverbindende Arbeit des Vereins in St. Petersburg und 34 weiteren Orten Nordwestrußlands, wo die Elmshorner Deutsch-Russische Begegnungsstätten aufgebaut hatten, ausgezeichnet. Da die Dittchenbühne auch aus der gesamten Metropolregion Hamburg immer mehr Besucher erhält, war die St. Petersburger Aufführung auch im offiziellen Veranstaltungsprogramm der 50-Jahr-Feier der Partnerschaft St. Petersburg-Hamburg aufgenommen worden.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Petrosavodsk am Onega-See, der Hauptstadt der Republik Karelien. Auch hier spielte man vor begeistertem Publikum. Danach fuhr man weiter nach Finnland, übernachtete in Blockhäusern und gönnte sich eine Rauchsauna, mutige Schauspieler schwammen sogar im See, der teilweise schon eine Eishaut aufwies. Dann besuchten die Elmshorner die Partnerstadt Raisio. Auch hier gab es eine Aufführung. Über Nacht fuhr man von Turku nach Stockholm, dann weiter durch Schweden und Dänemark nach Elmshorn zurück.

Das Elmshorner Theater wird von Jahr zu Jahr immer beliebter und kann den Anfragen nach Aufführungen in Rußland gar nicht nachkommen. Immer wieder wurden die schauspielerischen Leistungen und die Regie gelobt. Bemerkenswert ist auch die große Nachfrage nach deutscher Kultur gerade bei der jüngeren Generation. Mehr als 90 % der Besucher waren jünger als 25 Jahre alt.

Selbstverständlich fährt das Elmshorner Theater auch im nächsten Jahr wieder um die Ostsee.

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