Die Möwe

Inhalt:

Tschechows Stück spielt auf dem Land im zaristischen Russland der Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert). In schrecklicher Langeweile öden die Gäste auf einem Landsitz einander an:
Der Sohn einer Schauspielerin, Konstantin Gawrilowitsch Treplew, möchte Schriftsteller werden und hat ein kleines Theaterstück geschrieben, welches am Abend auf einer improvisierten Bühne
den anderen Gästen vorgespielt werden soll. Die Hauptrolle spielt dabei seine Geliebte und Muse Nina. Treplew leidet jedoch unter der ständigen Nörgelei seiner Mutter, die sein schriftstellerisches Talent und sein ganzes Leben in Frage stellt. Außerdem hat sie einen Freund, Boris Alexandrowitsch Trigorin, der ebenfalls und bereits sehr erfolgreich Schriftsteller ist. Diesen Trigorin führt sie immer wieder an, wenn sie versucht, Treplews Selbstvertrauen in sich und seine Arbeit zu schwächen. Bei der Aufführung von Treplews Stück kommt es schließlich zum Eklat, Mutter und Sohn geraten in Streit … Als Treplews Mutter und Trigorin abreisen, um zurück nach Moskau zu gehen, verlässt Nina Treplew und schließt sich Trigorin an, um fortan als Schauspielerin an seiner Seite zu sein. Jahre vergehen, und Treplew ist inzwischen ein erfolgreicher, aber einsamer Schriftsteller. Unerwartet taucht Nina wieder auf. Sie hat enttäuscht Trigorin verlassen. Sie hatte nur einen kleinen Erfolg als Schauspielerin, und das Leben in Moskau hat sie sich anders vorgestellt. Dennoch will sie nicht zu Treplew zurückkehren und verlässt ihn abermals. Treplew, der zwar den ersehnten Erfolg als Schriftsteller erreicht hat, als Mensch aber unfreiwillig an der Realität scheitern musste, erschießt sich schließlich.

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